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Dienstag, 21. November 2017
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DORFGESCHICHTE
Anno 1181 - Die erste urkundliche Nennung
Im Jahre 1181 erscheint der Name Bettlach erstmals in einer Urkunde. Dieses Pergament wird im Staatsarchiv in Solothurn aufbewahrt. Gewiss zeigt uns dieses Fundstück viele Dinge auf, jedoch gibt es nicht alle Geheimnisse unserer Gemeinde preis.

Neben der Angaben über unsere Nachbargemeinde Selzach finden wir für Bettlach auch eine Flächenangabe. Genannt werden 70 Jucharten, etwa 25,2 Hektaren. Verglichen mit der heutigen Fläche ist das ein relativ kleines Stück Kulturland. Unser Gemeindegebiet war damals viel weiter talwärts bewaldet, was Holzfunde bei Drainagearbeiten in der Witi belegen. Erst durch Rodung des Waldes entstand der grösste Teil unseres heutigen landwirtschaftlich nutzbaren Bodens. Zum Zeitpunkt der Ausfertigung der Urkunde war die Rodung vermutlich noch nicht so weit fortgeschritten. Weiter werden in diesem Dokument acht Hütten erwähnt. Dies lässt vermuten, dass unser Dorf gegen hundert Bewohner zählte.

Nach dem Jahre 1811 finden wir 1214 wieder etwas Urkundliches über Bettlach. In diesem Pergament wird erstmals der Name eines Anwohners von Bettlach erwähnt. Er hiess Burkhard von Bettlach (Burcardus de Betelahe).

Bettlach hatte einen häufigen Herrschaftswechsel. Politisch gehörte unser Dorf im Jahre 1309 zusammen mit Selzach und der Burg Grenchen zur Herrschaft Altreu, kirchlich aber zu Grenchen, d.h. zur Herrschaft Büren. Zur Herrschaft Büren zählten damals auch die Burg Strassberg, Büren, Staad, Rüti und Dotzigen.

Nach weiteren zahlreichen Besitzerwechseln und Teilungen, verkaufte Rudolf Sefried, Bürger von Solothurn, im Jahre 1389 wegen eigener grosser Verschuldung die Herrschaft Altreu für 1400 Gulden an die Stadt Solothurn. Bettlach kam so als eines der ersten Gebiete an die Stadt Solothurn. Sie übte bei uns nun die hohe und niedere Gerichtsbarkeit aus.

Die von Bernern erworbene Herrschaft Büren wurde 1382 gemeinsam von den beiden Städten Bern und Solothurn verwaltet. Im Jahre 1391 beschloss man, den gemeinsamen Besitz aufzuteilen. Solothurn erhielt das Gebiet östlich der Line: Aare-Altwasser-Grenchen. Da die Grundherrschaft zuvor an Johann von Altwys, den Schultheissen zu Büren verkauft wurde, waren die Bettlacher noch keine vollwertigen Solothurner. Erst 1411 als die noch ausstehenden Grundrechte von der Stadt Solothurn für 360 Gulden abgekauft worden waren, gehörte Bettlach offiziell zu Solothurn.
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