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Gemeinderat verabschiedet Ergänzungen zur Ortsplanungsrevision |
Oliver Menge (Foto: Keystone) 
 Im Vorfeld der gemeinsamen Sitzung mit Grenchen und Lengnau zum Aggloprogramm, tagte der Bettlacher Gemeinderat kurz.  Anlässlich der Diskussion des Vorprüfungsberichts des Kantons zur geplanten Ortsplanungsrevision hatte der Gemeinderat in seiner Mai-Sitzung diesen zur Kenntnis genommen und das Dossier zur öffentlichen Mitwirkung beschlossen. Allerdings hatte die SP-Fraktion zwei Anträge zum Zonenreglement gestellt, die vom Gemeinderat im Grundsatz angenommen wurden, von der Planungs-, Umwelt- und Energiekommission PUEK aber noch ausgearbeitet werden mussten. Einerseits ging es der SP darum, Vorschriften zur Begrenzung von Steingärten im Zonenreglement zu verankern – gemeint sind damit nicht Ruderalflächen, sondern jenen, die mit einem Vlies unterlegt sind, um das Wachstum von Pflanzen zu verhindern. Andererseits wollte die SP erreichen, dass in der Zone für öffentliche Bauten der Umgang mit Energie definiert wird. Kommission nahm positiv Stellung Die PUEK nahm aus terminlichen Gründen per Zirkularbeschluss Stellung dazu und äusserte sich positiv zu den von BSB+Partner ausformulierten Ausführungen. Konkret wurde das Zonenreglement wie folgt ergänzt: Grünflächen sind mit einheimischen und standortgerechten Pflanzen zu begrünen. Mindestens 80 Prozent der Grünfläche muss mit einer bepflanzten Überdeckung – kein Stein- oder Schottergarten) oder als Ruderalfläche, ohne Folie aus Kiesgemisch mit Sand und Rundkies sowie minimaler Bepflanzung gestaltet werden. Das Pflanzen von invasiven Neophyten ist verboten. Bei der Grünflächenziffer sind Flächen über Unterniveau- Bauten anrechenbar, auch Ruderalflächen dürfen angerechnet werden, sofern sie eine minimale Bepflanzung enthalten. Nicht anrechenbar sind die erwähnten versiegelten Stein- und Schottergärten sowie Dachbegrünungen. Pflicht zur Prüfung erneuerbarer Energien Und künftig besteht für öffentliche Bauten, die saniert werden, eine Prüfpflicht, ob der Energiebedarf für Elektrizität, Heizung und Warmwasser nicht durch erneuerbare Energie, also beispielsweise, ob man eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach montieren sollte. Der Gemeinderat genehmigte die Zusätze der SP-Fraktion mit 8 Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen. Der Brunnenmeister Bettlachs hat per Ende Juli seine Stelle gekündigt. Weil es zwischen ihm und dem Werkmeister zu diversen Konfliktsituationen gekommen war, wurden Stellenbesetzung, Stellenbeschrieb und Organigramm durch den dafür zuständigen Gemeinderat neu beurteilt. Drei Mitglieder der Bau- und Infrastrukturkommission suchten das Gespräch mit den beiden, um die Aufgaben und Verantwortlichkeiten neu zu definieren. Und siehe da, man stellte fest, dass es für eine Gemeinde von der Grösse Bettlachs gar keinen Brunnenmeister mit einem eidgenössischen Diplom braucht, ein Verantwortlicher für die Wasserversorgung und ein Wasserwart seien ausreichend. Aus diesem Grund wurden auch die entsprechenden Stellenbeschriebe neu definiert und mussten vom Gemeinderat noch abgesegnet werden. Dieser genehmigte das Geschäft einstimmig. (Quelle: Grenchner Tagblatt, 25.06.2020) |
26.06.2020 | Schmid Manuela Publikationen |
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