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Mittwoch, 20. September 2017
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Mehr Platz im Schulhaus: So soll das «Ischlag» aussehen
Andreas Toggweiler
(Foto: Andreas Toggweiler)


Das Solothurner Architekturbüro Ern + Heinzl Architekten hat den Wettbewerb für die Erweiterung des Schulhauses Ischlag in Bettlach gewonnen.

Das Projekt «Werden» «zeichnet sich durch einen sensiblen Umgang mit dem bestehenden Gebäude, sehr klare und gut organisierte Grundrisstypologien und schönen innenräumlichen Stimmungen aus», heisst es im Jury-bericht. «Das Projekt überzeugte uns durch elegante Lösungen für neue und alte Räume und die Übersichtlichkeit», ergänzte Preisgerichtspräsident Bernhard Straub anlässlich der Vernissage der Projektausstellung im Schulhaus Büelen.

Ronald Staub, Präsident der Spezialbaukommission, erläuterte die Projektgeschichte. Eine Machbarkeitsstudie im Jahr 2014 zeigte energetische und statische Schwachpunkte des Schulhauses aus der ersten Hälfte der 1970er-Jahre auf. Auch gibt es Schadstoffe zu entfernen. «Zusammen mit dem Wunsch-Raumprogramm kamen wir auf Kosten von 16 Mio. Fr.» Der Finanzausschuss verordnete in der Folge Abspecken auf total 10 Mio. Fr., wobei für eine erste Etappe 6 Mio. Fr. zur Verfügung stehen sollen. Für einen Architektur-Wettbewerb mit Präqualifikation stellte der Gemeinderat 2015 105'000 Fr. zur Verfügung. Nicht weniger als 66 Büros haben laut Staub Interesse bekundet, 12 wurden ausgewählt und 11 reichten Projekte ein. Diese sind nun bis 27. Mai im Keller des neuen Traktes im Büelenschulhaus ausgestellt.

Der Zeitplan sieht vor, dass die Gemeindeversammlung im Dezember einen Planungskredit bewilligt und im Juni 2018 den Baukredit. Erste Raumbezüge dürften laut Staub so zu Schulbeginn 2020 möglich sein.

Der Schulbetrieb soll durch den Neubau nicht tangiert werden. «Zuerst wird die Erweiterung gebaut, danach wird gezügelt und allenfalls der Altbau umgebaut», erklärt Schulleiter Dieter Schoch das Vorgehen. Am Ende soll aber die ganze Anlage eine einheitliche Fassade erhalten.

Neue Solaranlage

Der Gemeinderat hat sich am Donnerstag ebenfalls durch Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut über die neu erstellte Solaranlage auf dem Dach des Büelenschulhauses (Trakt A) informieren lassen. Diese ist seit vergangenem März im Betrieb und habe die Stromrechnung schon stark reduziert, wie Leibundgut ausführte. «Statt Gas aus Russland und Öl aus Libyen setzen wir bei der Energie auf Strom aus eigener Produktion». Die 180 m2 grosse Anlage soll 30 000 kWh jährlich produzieren.

(Grenchner Tagblatt: 19.05.2017)
22.05.2017 | Wyss Sophie
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